Um an meinen letzten Post anzuschließen, mach ich noch ein bischen mit dem Tommy bashing weiter. Hier also noch ein Beweisfoto Britischer – pardon, Walisischer (wieder Feinde gemacht…) – Tea Room-(Un)Kultur. Man sieht billige Tische, kalte Beleuchtung, nackige kahle Wände und hinten rechts der uneingeschränkte Blick in den ungemütlichen Vorratsraum mit Riesen-Kühlschränken. Man beachte auch, dass der unabgeräumte Tisch rechts dort min. 20 Minuten genauso stand, ohne dass eine der verschiedenen Damen vom Service-Pesonal sich genötigt fühlte, was wegzuräumen oder wegzuwischen. Außerdem sieht man auch, dass der gemeine Tommy nix gegen Plastikverpackungen und -gefäße einzuwenden hat und auch in Bedien-Cafés mit sowas Vorlieb nimmt. Ach, außerdem muss ich noch erwähnen, dass die Tische, wenn sie mal geputzt werden, nicht mit einem in Wasser befeuchteten Lappen, sondern stets mit einem aufdringlich riechendem Reinigungsmittel besprüht und abgewischt werden. So mischt sich also in den stets vorhandenen Friteusengeruch auch noch der von Desinfektionsmittel.
Hab ich nicht ein grauseliges Bild gemalt? Demnächst mehr von der angenehmen Seite Britischer Tea Rooms – weil eigentlich mag ich sie ja doch, sofern sie sich pittoresk á la Rosamunde Pilcher geben.
