Zwar kann ich wg. technischer Einschraenkungen nicht mit Fotos dienen, aber meine kuerzliche Exkursion nach Lissabon zwecks Kuchen-Explorationen darf nicht unerwaehnt bleiben. Das total Highlight: Pasteis de Nata in ALLEN Cafes. Besonders hervorzuheben in dem netten Cafe names Pasteis des Belem. Zwar touristisch ueberlaufen, aber trotzdem sehr charmant, samt wohlgekleiderter Kellner.
Werde noch Fotos nachliefern.
Ansonsten liegt mir natuerlich meine Rueckkehr nach Deutschland auf der Seele und damit verbunden die Moeglichkeit, endlich wieder – unbehelligt von stinkenden und nervenden Mitbewohnern – wild Kuchen zu backen. Jucheeeehhhh! Jetzt brauch ich nur noch ne Kueche mit Ausblick.
jaja, der globetrottende johannisbeer-baiser. in allen cafés der welt zuhause, nur in der sprache der heimat ein wenig fremd. oder wohin kehrst du zurück? tsts. wenn da die engländer mal nicht abgefärbt haben…
and now for something completely different:
hier schon einmal ein link zu ein paar pasteis de dingens
http://www.algarvebuzz.com/pasties-de-nata-portuguese-custard-tarts
man beachte: „prepared puff pasty“
Hähh, das versteh ich nicht. Wieso kann man denn nicht nach Deutschland zurückkehren? Dass du dich über den wohlgekleiderten Kellner mockierst, das kann ich ja verstehen, aber das andere nicht….
Geh jetzt mal die Kuchenauswahl in Münster erkundschaften.
JBK
Apropos Bäckerei und Konditoren-Produkte der iberischen Halbinsel. Dachte ja bis neulich felsenfest, die besten Teilchen gibt’s nur in Deutschland…Kirsch-Plunder von Malzers, frischer Butter-Kuchen à la Chez Moi oder die Amerikaner von Grimminger. Helas, in Barcelona gibt’s mal leckere Backwaren. Zum Frühstück zwar, was angesichts des Zuckergusses für deutsche Frühstücksgewohnheiten etwas ungewöhnlich erscheint – aber wer reist, versucht ja sich den regionalen Gepflogenheiten anzupassen – in diversen Bäckereien gibt’s ein Füllhorn köstlicher Variationen aus Hefe- und Blätterteig. Ein verlängertes Wochenende reicht nicht, um alles auszuprobieren – es sei denn man streicht das restliche touristische Programm. Für französische Croissants und Pain au Langeweile heißt’s da aber mal ein bisschen früher aufstehen.
Auch das Angebot in den italienischen Café-Bars ist gar nicht mal so schlecht. Aber sobald es zwölf von der Turmuhr schlägt (oder besser 15h30) sind die Erfinder des Eclair wieder weit vorne. Besteht da wohl ein größerer, kulturwissenschaftlich interessanter Zusammenhang?
Kulturwissenschaftliche Zusammenhänge in DIESEM (Kuchen-)Zusammenhang sind doch stets interessant. Schönen Dank für den Tipp. Das muss ich wohl auch mal ausprobieren, Mira Belle. Übrigens – um der Kulturwissenschaft noch genüge zu tun – gibt es in Portugal auch so ein Hefeteilchen-Gedöne zu Frühstück. Ich fand es in dem betreffenden Cafe direkt neben unserem Hotel in mitten der Touri-Zone zwar etwas dröge, aber sicherlich gibt es da auch saftigere Varianten. Besteht vielleicht auch hier ein Zusammenhang zwischen spanischen und portugisischen Frühstücksgewohnheiten? Das iberische Frühsückshorn sozusagen.
Anyway hier kommen gleich endlich die versprochenen Fotos vom Pasteis des Belem.
Tot ziens.